Werke

ART meets FASHION.jpg

Die­mut von Funck + Bar­bara Weigand

Art meets Fashion

Bar­bara Wei­gand, Inha­be­rin der Marke IOSOY, launcht zur Sai­son­er­öff­nung 2021 eine Artist Edi­tion ihrer Couture-Serie Easy­glam. Die erste Artist Edi­tion ist zusam­men mit der Foto­künst­le­rin Die­mut von Funck ent­stan­den, deren kon­trast­rei­che und farb­in­ten­sive dop­pel­be­lich­tete Foto­gra­fien als Dru­cke auf Stoff über­tra­gen wur­den. Diese ent­füh­ren den Betrach­ter in licht­durch­tränkte Sze­ne­rien in Parks und Gär­ten. Trans­pa­renz und Far­big­keit der pflanz­li­chen Motive erin­nern dabei an die Wie­der­gabe sinn­li­chen Natur­er­le­bens im fran­zö­si­schen Impres­sio­nis­mus und Japo­nis­mus. In der Aus­stel­lung wer­den neben Stü­cken aus der Easyglam-Couture-Serie zehn Bild­mo­tive von Die­mut von Funck als groß­for­ma­tige Fine Art Prints prä­sen­tiert.

22.07.2020 – 25.07.2020

Am 22.07.2020 fin­det ab 17 Uhr in den Räu­men der Gale­rie die Ver­nis­sage statt, zu der alle Inter­es­sier­ten herz­lich ein­ge­la­den sind. Es gel­ten die ange­ord­ne­ten Hygiene– und Abstands­re­geln. Die­mut von Funck und Bar­bara Wei­gand sind anwesend.

Fol­gende Werke sind in der Aus­stel­lung zu sehen: 

Art meets Fashion

Bar­bara Wei­gand, Inha­be­rin der Marke IOSOY und CDO von AMUI, launcht zur Sai­son­er­öff­nung 2021 eine Artist Edi­tion ihrer Couture-Serie Easy­glam.
Die erste Artist Edi­tion ist mit der Foto­künst­le­rin Die­mut von Funck ent­stan­den, deren kon­trast­rei­che und farb­in­ten­sive Doppel-Fotografien von Bar­bara Wei­gand als Dru­cke auf Stoff über­tra­gen wur­den. Das Basis­ma­te­rial ist ein erle­se­ner Duch­esse der spa­ni­schen Firma Grata­cos, bekannt für ihre Haute-Couture-Stoffe. Diese Stof­fart wird auch Mikado genannt, deren prä­gnan­teste Eigen­schaft Leich­tig­keit bei ste­hen­der Hap­tik ist.
Trans­pa­renz und Offen­le­gung der Her­stel­lung ver­steht Bar­bara Wei­gand als Qua­li­täts­merk­mal für ihre nach­hal­ti­gen Pro­dukte, die sie mit Unter­stüt­zung von Klein­be­trie­ben und Manu­fak­tu­ren fer­tigt. Als CDO der Hightech-Plattform AMUI unter­stützt sie das tra­di­tio­nelle Hand­werk, wel­ches auf diese Weise auch in Zukunft über­le­ben kann.
Die Lyrik der Foto­gra­fien, ver­bun­den mit dem weit fal­len­den A-Linien-Cut, vari­ie­rend durch die Anrei­hung der Kel­ler­fal­ten, macht ins­be­son­dere die Glamour-Röcke zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Gesamt­kunst­werk die­ser Art Edition.


Die in der Aus­stel­lung eben­falls prä­sen­tier­ten Fine Art Prints von Die­mut von Funck sind in einer auf 10 Exem­plare limi­tier­ten Auf­lage erhält­lich, jeweils von der Künst­le­rin num­me­riert und hand­si­gniert. Die Prints wur­den mit einer Neunfarben-Pigmentdruck-Technik auf William-Turner-Aquarellpapier pro­du­ziert, des­sen feine Kör­nung die zarte Schich­tung der Dop­pel­be­lich­tun­gen her­vor­hebt. Glas­lose Rah­men aus Wenge-Holz run­den die Kom­po­si­tio­nen als Gan­zes ab.
Die sorg­fäl­tige Aus­wahl des geeig­ne­ten Druck­pa­piers ist eng mit Die­mut von Funcks Fami­li­en­ge­schichte ver­bun­den. Zu ihren Vor­fah­ren müt­ter­li­cher­seits zählt sie den kul­tu­rell viel­sei­tig inter­es­sier­ten Papier­fa­bri­kan­ten Johann Wil­helm Zan­ders, der 1829 die seit dem 16. Jahr­hun­dert beste­hende Papier­mühle Schna­bels­mühle am Strund­er­bach in Ber­gisch Glad­bach über­nahm. Zu den bekann­ten Pro­duk­ten des heute noch beste­hen­den Unter­neh­mens gehö­ren hoch­wer­tige, hadern­hal­tige Künst­ler­pa­piere, die unter dem Namen und Wap­pen der Gohrs­mühle, die 1868 zuge­kauft wurde, ver­trie­ben wer­den.
So zäh­len zu den prä­gen­den Kind­heits­er­in­ne­run­gen der Künst­le­rin in Hap­tik und Tex­tur ver­schie­den­ar­tige Papiere sowie pflan­zen­kund­li­che Maga­zine, die sie dazu anreg­ten, mit den Zanders-Papieren eigene Hefte zusam­men­zu­stel­len. 2008 belebte sie schließ­lich ihre krea­tive Ader neu und absol­vierte eine drei­jäh­rige Aus­bil­dung bei der Pra­ger Foto­schule in Linz.
Ihre mit­tels Dop­pel­be­lich­tung erstell­ten Foto­gra­fien ent­füh­ren den Betrach­ter in licht­durch­tränkte Sze­ne­rien in Parks und Gär­ten. Trans­pa­renz und Far­big­keit der pflanz­li­chen Motive erin­nern dabei an die Wie­der­gabe sinn­li­chen Natur­er­le­bens im fran­zö­si­schen Impres­sio­nis­mus und Japo­nis­mus. In Ver­bin­dung mit der glän­zen­den, reflek­tie­ren­den Tex­tur der Stoffe voll­zieht sich gera­dezu eine Ent­ma­te­ria­li­sie­rung der vege­ta­bi­len Bild­struk­tu­ren von betö­ren­der Wirkung.