Werke

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ALEXA MEADEALL LIFE IN COLORS

Die US-amerikanische Künst­le­rin Alexa Meade aus Los Ange­les (* 1986) ver­dankt ihren welt­wei­ten Durch­bruch 2010 ihrer ein­zig­ar­ti­gen Mal­tech­nik, Objekte und Modelle in fla­che, zwei­di­men­sio­nale Abbil­dun­gen ihrer selbst zu ver­wan­deln. Ihre bereits dritte Ein­zel­aus­stel­lung in der Gale­rie für Foto­gra­fie der Gegen­wart, Mün­chen, kon­zen­triert sich dabei auf neuere Arbei­ten aus den Jah­ren 2016 und 2017, es sind jedoch auch einige Fine­Art Prints aus ihrem Früh­werk zu sehen, die bis­her nicht in Mün­chen aus­ge­stellt  waren.

20.09. 2018 – 05.01.2019

Am 20.09. fin­det ab 19 Uhr die Aus­stel­lungs­er­öff­nung statt, zu der alle Inter­es­sier­ten herz­lich ein­ge­la­den sind. Die Künst­ler ist anwesend.

Fol­gende Werke sind in der Aus­stel­lung zu sehen: 

ALEXA MEADEALL LIFE IN COLORS

Die in Los Ange­les lebende Künst­le­rin Alexa Meade (* 1986, Washing­ton, DC) hatte nach dem Stu­dium der Poli­tik­wis­sen­schaf­ten zunächste eine Kar­riere auf dem Capi­tol Hill ange­strebt (sie war u.a. 2008 an der Obama-Kampagne betei­ligt), ent­deckte jedoch 2009 eher zufäl­lig ihre ganz spe­zi­fi­sche Tech­nik und gehört seit ihrem welt­wei­ten Durch­bruch 2010 zu den Shoo­ting­stars der US-amerikanischen Kunst­szene, mit Aus­stel­lun­gen und Per­for­man­ces in sämt­li­chen inter­na­tio­na­len Kunst­me­tro­po­len. Sie bemalt Men­schen und Objekte in Abstim­mung mit den jewei­li­gen Hin­ter­grün­den so, dass in der foto­gra­fi­schen Ansicht eine durch­ge­hende Bild­flä­che ent­steht, die die Illu­sion erweckt, es handle sich um ein zwei­di­men­sio­na­les Gemälde. Auf diese Weise trans­for­miert sie mit­tels Acryl­farbe ihre Modelle zu flä­chi­gen, zwei­di­men­sio­na­len Abbil­dun­gen ihrer selbst und gibt auf diese Weise eine male­ri­sche Inter­pre­ta­tion der Objekte auf deren eige­ner Ober­flä­che, fest­ge­hal­ten im foto­gra­fi­schen Bild. Ihre Kunst inte­griert damit die Gat­tun­gen Male­rei, Foto­gra­fie, Per­for­mance und Instal­la­tion. Das Ergeb­nis, das als illu­sio­nis­ti­sches Body­pain­ting defi­niert wer­den kann, stellt unsere Seh­ge­wohn­hei­ten in Frage und lässt uns unsere eigene Wahr­neh­mung sowie gene­rell die Wahr­heit von Bil­dern neu über­den­ken.
In ihrer nun drit­ten Ein­zel­aus­stel­lung in der Gale­rie für Foto­gra­fie der Gegen­wart, Mün­chen, ste­hen Arbei­ten der Jahre 2016–2017 im Fokus (u. a. von der Art Basel Miami, 2016), es sind aber auch einige bis­her in Mün­chen nicht gezeigte Fine­Art Prints aus ihrem Früh­werk zu sehen.